Healthcare-Software nach Fachrichtung

EMR & Praxissoftware nach Fachrichtung

Eine Kardiologie, eine Physiotherapiepraxis und ein Kinderwunschzentrum dokumentieren, rechnen ab und vernetzen ihre Systeme jeweils anders. Hier steht, was fast 50 Fachrichtungen von ihrer Software brauchen – und wo Sie mit Ihrer beginnen.

49 Fachrichtungen

Warum die Fachrichtung bei EMR-Software zählt

Jedes EMR teilt denselben Kern: Patientenakte, Terminplanung, E-Rezept, Abrechnung und Patientenportal. Fachrichtungen weichen an vier Stellen davon ab: wie sie dokumentieren, welche Geräte und Bilder die Akte speisen, wie sie abrechnen und welche Vorschriften zusätzlich gelten.

Sind die Unterschiede klein, reicht meist die Konfiguration eines etablierten Produkts. Sind sie groß, arbeiten Behandler um ihre Software herum statt mit ihr. Dann lohnt sich eine fachspezifische Erweiterung oder ein vollständig individuelles EMR.

Die Fachrichtungen sind unten gruppiert. Jeder Eintrag zeigt, was sich für die Fachrichtung ändert, und verlinkt den sinnvollsten nächsten Schritt: eine eigene Seite, wo vorhanden, sonst unsere individuelle EMR-Entwicklung oder Integrationsleistungen.

01

Primär- & Allgemeinversorgung

Das breiteste Versorgungsspektrum: viele Termine, Vorsorge und langfristige Arzt-Patienten-Beziehungen.

Allgemeinmedizin / Hausarztpraxis

Hohe Patientenzahlen in allen Altersgruppen – die Software muss Vorsorge, Verlaufskontrollen chronischer Erkrankungen und Qualitätsberichte beschleunigen statt Klicks hinzuzufügen.

Zentrale Anforderungen: Vorsorge-ErinnerungenAbrechnung von Chronic Care Management (CCM)Meldungen an ImpfregisterMIPS-Qualitätskennzahlen

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Innere Medizin

Erwachsene mit mehreren Erkrankungen gleichzeitig: Die Akte braucht eine klare Problemliste, Laborverläufe und reibungslose Überweisungen an Fachärzte.

Zentrale Anforderungen: Problemlisten bei MultimorbiditätLaborwert-VerläufeMedikationsabgleichÜberweisungs-Tracking

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Pädiatrie

Kinderakten drehen sich um Wachstum, Entwicklung und Impfungen – und Eltern oder Vormünder handeln für die Patienten.

Zentrale Anforderungen: CDC/WHO-WachstumskurvenImpfpläne & ImpfregisterVorlagen für VorsorgeuntersuchungenStellvertreterzugang für Eltern

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Notfallpraxis / Urgent Care

Patienten ohne Termin, kurze Besuche, schneller Wechsel: Die Software muss die Warteschlange in Bewegung halten und Arbeitgeber- sowie Berufsunfall-Abrechnung abbilden.

Zentrale Anforderungen: Warteschlange & Online-Check-inSchnelle Triage-VorlagenRöntgen- und LaboraufträgeArbeitsmedizin & Berufsunfälle

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Geriatrie

Ältere Patienten nehmen viele Medikamente und sind auf Angehörige angewiesen – Sicherheitsprüfungen und Abstimmung im Behandlungsteam zählen mehr als Tempo.

Zentrale Anforderungen: Polypharmazie- & WechselwirkungsprüfungKognitions- und Sturzrisiko-AssessmentsZugang für AngehörigeÜbergänge zwischen Versorgungseinrichtungen

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02

Chirurgie

Versorgung rund um einen Eingriff: Alles vor, während und nach der Operation muss zusammenpassen.

Allgemeinchirurgie

Präoperative Abklärung, OP-Bericht und Nachsorge müssen verbunden sein, und die Abrechnung muss Global-Surgery-Zeiträume berücksichtigen.

Zentrale Anforderungen: Prä- und postoperative AbläufeVorlagen für OP-BerichteOP-PlanungAbrechnung von Global-Surgery-Zeiträumen

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Orthopädie

Bildgebungslastig und ergebnisorientiert: Chirurgen brauchen Röntgen- und MRT-Bilder neben der Dokumentation sowie Implantat- und Orthesen-Tracking.

Zentrale Anforderungen: PACS-/DICOM-BildgebungPatientenberichtete Outcomes (PROMs)Implantat-TrackingHilfsmittel- und Orthesenverordnungen

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Plastische & ästhetische Chirurgie

Eine Mischung aus rekonstruktiven und selbst bezahlten ästhetischen Eingriffen – Fotodokumentation, Einwilligungen und Kostenvoranschläge gehören zur Akte.

Zentrale Anforderungen: Vorher-/Nachher-FotodokumentationEinwilligungsformulareKostenvoranschläge und PaketeKassen- vs. Selbstzahlerabrechnung

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Neurochirurgie

Komplexe, bildgestützte Fälle mit langer Nachsorge – die Akte muss moderne Bildgebung, detaillierte OP-Berichte und Verlaufsdaten aufnehmen.

Zentrale Anforderungen: Moderne Bildgebung (MRT/CT)Detaillierte OP-DokumentationLangfristiges Outcome-TrackingInterdisziplinäre Fallbesprechungen

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Adipositaschirurgie

Patienten durchlaufen vor der OP ein monatelanges Programm – das System muss Gewicht, Freigaben und Versicherungsmeilensteine in der richtigen Reihenfolge verfolgen.

Zentrale Anforderungen: Gewichts- und BMI-VerläufeErnährungs- und psychologische FreigabenMeilensteine der KostenübernahmeLangfristige Nachsorge

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Ambulante OP-Zentren (ASC)

Tageschirurgie in hoher Frequenz: Die Software steuert Fallplanung, Präferenzkarten, Anästhesieprotokolle und Materialkosten je Eingriff.

Zentrale Anforderungen: FallplanungPräferenzkarten der ChirurgenAnästhesieprotokolleErfassung von Material- und Implantatkosten

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03

Internistische & konservative Fächer

Fachärztliche Versorgung, in der Geräte, Diagnostik und langfristige Therapiepläne die Akte prägen.

Kardiologie

Ein Großteil der Daten stammt von Geräten: EKG, Langzeit-EKG, Echo und implantierte Geräte müssen in die Akte fließen.

Zentrale Anforderungen: EKG-, Langzeit-EKG- und Echo-AnbindungFernüberwachung implantierter GeräteKardiale BildgebungRegistermeldungen

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Dermatologie

Von Natur aus visuell: Läsionsfotos mit Körperlokalisation, ein geschlossener Kreislauf mit der Pathologie sowie medizinische und kosmetische Abrechnung.

Zentrale Anforderungen: Läsionsfotos mit KörperkarteBiopsie- und Pathologie-TrackingDokumentation der Mohs-ChirurgieMedizinische und kosmetische Abrechnung

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Onkologie

Behandlungen laufen in Zyklen mit Dosierung nach Körperoberfläche – das System muss Therapieschemata, Staging und Infusionsplanung sicher abbilden.

Zentrale Anforderungen: Chemotherapie-Schemata & KOF-DosierungTumor-StagingInfusionsplanungTracking klinischer Studien

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Gastroenterologie

Eingriffsorientiert: Endoskopieberichte, Nachverfolgung der Pathologie und klare Vorbereitungsanweisungen vor jeder Spiegelung.

Zentrale Anforderungen: Endoskopie-BefundungTracking von PathologiebefundenEingriffsplanungAnleitungen zur Darmvorbereitung

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Endokrinologie

Diabetesversorgung lebt von Gerätedaten – CGM-Sensoren und Insulinpumpen sollten die Akte direkt befüllen, statt abgetippt zu werden.

Zentrale Anforderungen: CGM- und Blutzuckermessgeräte-DatenAnbindung von InsulinpumpenHbA1c- und LaborverläufeSelbstmessprotokolle der Patienten

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Nephrologie / Dialyse

Dialyse bedeutet alle paar Tage eine Sitzung mit Maschinenwerten, Laborwerten und – in den USA – Bundesmeldungen zur terminalen Niereninsuffizienz.

Zentrale Anforderungen: Dialyse-VerlaufsbögenAnbindung von DialysegerätenLabor-MonitoringCMS-EQRS-Meldungen (USA)

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Pneumologie

Lungenfunktionstests, Schlafstudien und Sauerstoffversorgung erzeugen Daten und Verordnungen, die ein allgemeines System selten gut abbildet.

Zentrale Anforderungen: Spirometrie-/Lungenfunktions-AnbindungErgebnisse von SchlafstudienSauerstoff- und HilfsmittelverordnungenTracking von Inhalationstherapien

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Neurologie

Die Neurologie verfolgt Veränderungen über die Zeit und kombiniert EEG- und EMG-Befunde mit Bewertungsskalen und Infusionstherapien.

Zentrale Anforderungen: EEG- und EMG-BefundeNeurologische BewertungsskalenTracking von InfusionstherapienAnfalls- und Symptomtagebücher

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Rheumatologie

Langfristige Versorgung von Autoimmunerkrankungen mit Krankheitsaktivitäts-Scores, häufigen Laborwerten und teuren Biologika, die eine Vorabgenehmigung brauchen.

Zentrale Anforderungen: Krankheitsaktivitäts-ScoresTracking von Biologika-InfusionenAbläufe für VorabgenehmigungenLabor-Monitoring zur Arzneimittelsicherheit

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Allergologie & Immunologie

Hyposensibilisierungen folgen exakten Steigerungsschemata aus individuell gemischten Fläschchen – das bilden allgemeine Medikationsmodule nicht ab.

Zentrale Anforderungen: Allergietest-PanelsMischung von Immuntherapie-LösungenDosissteigerungsschemataÜberwachung von Reaktionen

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Infektiologie

Kulturbefunde, Antibiotikawahl und meldepflichtige Erkrankungen müssen schnell und korrekt bearbeitet werden.

Zentrale Anforderungen: Labor- und KulturbefundeElektronische Meldungen an GesundheitsbehördenAntibiotic StewardshipHIV- und Langzeitversorgung

Individuelles EMR bauen

04

Frauen- & Familiengesundheit

Versorgung entlang einer Zeitachse: Zyklen, Schwangerschaften und die Monate nach der Geburt.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Schwangerschaftsbetreuung ist ein 40-Wochen-Verlaufsbogen mit Terminbestimmung, Ultraschall und Laborpanels, abgerechnet als geburtshilfliche Pauschale.

Zentrale Anforderungen: Schwangerschafts-VerlaufsbögenBerechnung des GeburtsterminsUltraschall-AnbindungPauschalabrechnung der Geburtshilfe

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Kinderwunsch / IVF

Kinderwunschzentren steuern Behandlungszyklen, Stimulationsprotokolle und ein Embryologielabor – oft für zwei Partner und Spender zugleich.

Zentrale Anforderungen: Zyklus- und Stimulations-TrackingEmbryologie-LaboraktenPartner- und SpenderverwaltungBehandlungspakete und Finanzierung

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Hebammen & Geburtshilfe

Kontinuität vom ersten Termin bis zum Wochenbett, oft außerhalb der Klinik – mit Geburtsplänen und offline-fähiger Dokumentation von Hausbesuchen.

Zentrale Anforderungen: GeburtspläneAbläufe für Hausgeburt und GeburtshausWochenbettbetreuungOffline-fähige mobile Dokumentation

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05

Psychische Gesundheit

Die datenschutzsensibelsten Akten im Gesundheitswesen – mit Dokumentations- und Einwilligungsregeln, die allgemeine Systeme nicht abbilden.

Psychische Gesundheit / Psychiatrie

Psychotherapie-Notizen sind nach HIPAA besonders geschützt, und psychiatrische Verordnungen erfordern E-Rezepte für Betäubungsmittel.

Zentrale Anforderungen: Getrennte Psychotherapie-NotizenPHQ-9- und GAD-7-AuswertungE-Rezept für Betäubungsmittel (EPCS)Telepsychiatrie

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Psychologie & Psychotherapie

Therapeuten arbeiten mit Behandlungsplänen und Sitzungsnotizen – dazu Videotherapie, Rechnungen für Selbstzahler und einfache Online-Terminbuchung.

Zentrale Anforderungen: Behandlungspläne und ZieleVorlagen für SitzungsnotizenVideotherapieRechnungen für Selbstzahler

Verwandte Lösung

Suchtmedizin

In den USA unterliegen Akten der Suchtbehandlung 42 CFR Part 2 mit strengeren Einwilligungsregeln als HIPAA – dazu Substitutionsdosierung und Drogenscreenings.

Zentrale Anforderungen: Einwilligungen nach 42 CFR Part 2Dosierung der Substitutionstherapie (MAT)Tracking von Urin-DrogenscreeningsPDMP-Abfragen

Verwandte Lösung

06

Reha & Therapie

Behandlungsepisoden gemessen in Terminen, Zielen und Minuten – die Abrechnungsregeln prägen die Dokumentation.

Physiotherapie

Die Dokumentation hängt an einem Behandlungsplan und zeitbasierten Abrechnungscodes – in den USA inklusive der 8-Minuten-Regel von Medicare.

Zentrale Anforderungen: Behandlungsplan und VerlaufsberichteZeitbasierte Codes & 8-Minuten-RegelOutcome-MessungenHeimübungsprogramme

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Ergotherapie

Ergotherapie dreht sich um Funktion: Ziele und Assessments rund um Alltagsaktivitäten, dokumentiert nach denselben Regeln wie die Physiotherapie.

Zentrale Anforderungen: Funktionelle ZieleADL-AssessmentsDokumentation des BehandlungsplansHilfsmittelempfehlungen

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Logopädie

Logopäden arbeiten in Praxen, Schulen und per Video – mit standardisierten Tests und Zielverfolgung.

Zentrale Anforderungen: Standardisierte TestsZiel- und FortschrittsverfolgungDokumentation im SchulsettingTeletherapie-Sitzungen

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Chiropraktik

Schnelle SOAP-Notizen, Wirbelsäulendiagramme und Behandlungspakete – dazu Personen- und Arbeitsunfälle mit viel Papierkram.

Zentrale Anforderungen: Schnelle SOAP-NotizenWirbelsäulen- und KörperdiagrammeBehandlungspläne und PaketeAbrechnung von Unfallfällen

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Sportmedizin

Verletzungsakten, die den Athleten begleiten – mit Return-to-Play-Protokollen und einwilligungsbasiertem Austausch mit Trainern und Betreuern.

Zentrale Anforderungen: Verletzungs- und Gehirnerschütterungs-TrackingReturn-to-Play-ProtokolleTeam- und AthletenverwaltungEinwilligungsbasierter Datenaustausch

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07

Zahnmedizin & Augen

Praxen, in denen Befundung visuell ist, Bildgebung ständig läuft und Verkauf oft neben der Behandlung steht.

Zahnmedizin (allgemein)

Zahnweise Befundung, Parodontalstatus, Röntgenbilder und codierte Behandlungspläne unterscheiden Dentalsoftware deutlich von medizinischen Systemen.

Zentrale Anforderungen: Zahn- und ParodontalbefundAnbindung intraoraler RöntgenbilderCodierte BehandlungspläneRecall-Planung

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Kieferorthopädie

Behandlungen laufen über Monate oder Jahre in Phasen – mit FRS-Aufnahmen, Verlaufsfotos und langen Zahlungsvereinbarungen.

Zentrale Anforderungen: BehandlungsphasenFernröntgenseitenbilder (FRS)VerlaufsfotosVerträge und Ratenzahlung

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Oralchirurgie

Zahnärztliche Chirurgie mit 3D-DVT-Bildgebung, Sedierungsprotokollen und Abrechnung über zahnärztliche und medizinische Versicherungen.

Zentrale Anforderungen: 3D-DVT-BildgebungSedierungs- und AnästhesieprotokolleChirurgische EinwilligungenZahnmedizinische und medizinische Abrechnung

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Augenheilkunde

Diagnosegeräte wie OCT und Perimeter liefern einen Großteil der Akte – dazu OP- und Injektions-Tracking.

Zentrale Anforderungen: OCT- und Perimetrie-AnbindungOphthalmologische BildgebungAbläufe der KataraktchirurgieTracking intravitrealer Injektionen

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Optometrie

Augenuntersuchung und Refraktion münden direkt in Brillen- und Kontaktlinsenverordnungen – oft mit eigenem Optikgeschäft.

Zentrale Anforderungen: Refraktions- und UntersuchungsvorlagenBrillen- und KontaktlinsenverordnungenOptik-Warenwirtschaft und KasseAbrechnung mit Sehhilfe-Versicherungen

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08

Diagnostik & Krankenhaus

Abteilungen, die von Aufträgen, Befunden und Geräten leben. Hier geht es meist um Integration, nicht um ein neues EMR.

Radiologie / Bildgebung

Die Radiologie arbeitet mit RIS und PACS – die Aufgabe ist, Aufträge, DICOM-Bilder und strukturierte Befunde zwischen Systemen zu bewegen.

Zentrale Anforderungen: RIS-/PACS-IntegrationDICOM-BildgebungHL7-Aufträge und -BefundeStrukturierte Befundung

Integrationsleistungen

Pathologie & Labor

Labore arbeiten in einem LIS, tauschen Aufträge und Befunde mit allen Einsendern aus und verfolgen jede Probe lückenlos.

Zentrale Anforderungen: LIS-IntegrationHL7-Aufträge und -BefundeProbenverfolgungQualitätsnachweise (CLIA, USA)

Integrationsleistungen

Anästhesiologie

Anästhesieprotokolle übernehmen während des Eingriffs Vitalwerte von Monitoren, und abgerechnet wird nach Zeit plus Basiseinheiten.

Zentrale Anforderungen: Erfassung intraoperativer GerätedatenElektronische AnästhesieprotokolleZeitbasierte AbrechnungPrämedikationsvisite

Integrationsleistungen

Notfallmedizin

Notaufnahmen brauchen ein Live-Tracking-Board, Triage und schnelle Dokumentation – gespeist von ADT-Nachrichten des Krankenhauses.

Zentrale Anforderungen: Tracking-Board der NotaufnahmeTriage (z. B. ESI)Schnelle DokumentationHL7-ADT-Integration

Integrationsleistungen

Intensivmedizin

Intensivpatienten erzeugen kontinuierlich Monitordaten – Verlaufsbögen, Alarme und Gerätedaten zählen mehr als Konsultationsnotizen.

Zentrale Anforderungen: Anbindung der BettmonitoreHochfrequente VerlaufsbögenAlarme und Frühwarn-ScoresÜbergabedokumentation

Integrationsleistungen

09

Weitere Versorgungsbereiche

Versorgung zu Hause, in Einrichtungen und Apotheken – jeweils mit eigenen Vorschriften und eigener Logistik.

Häusliche Pflege & Hospiz

Pflegekräfte dokumentieren beim Patienten zu Hause, oft offline – in den USA kommen OASIS-Assessments, elektronische Besuchsverifizierung und Hospiz-Leistungszeiträume hinzu.

Zentrale Anforderungen: OASIS-Assessments (USA)Elektronische Besuchsverifizierung (EVV)TourenplanungOffline-fähige mobile Dokumentation

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Langzeitpflege / Seniorenwohnen

Bewohner leben in der Einrichtung – das System umfasst MDS-Assessments (USA), Medikamentenausgabe und Informationen für Angehörige.

Zentrale Anforderungen: MDS-Assessments (USA)eMAR-MedikamentenausgabeBelegungsübersichtAngehörigenportal

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Podologie

Diabetische Fußuntersuchungen, Wundvermessung und Einlagenverordnungen machen einen Großteil der Dokumentation aus.

Zentrale Anforderungen: Diabetische FußuntersuchungWundvermessung und FotosEinlagen- und HilfsmittelverordnungenAbrechnungsregeln der Fußpflege

Individuelles EMR bauen

HNO (Hals-Nasen-Ohren)

HNO verbindet Audiometrie, Endoskopiebilder und in vielen Praxen den Verkauf und die Anpassung von Hörgeräten.

Zentrale Anforderungen: Anbindung von AudiogrammenEndoskopie-BildgebungAllergietestsVerkauf und Anpassung von Hörgeräten

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Urologie

Die Urologie verbindet ambulante Eingriffe, Urodynamik und Bildgebung mit langfristigen Laborverläufen wie dem PSA-Wert.

Zentrale Anforderungen: Anbindung der UrodynamikDokumentation ambulanter EingriffeBildgebungPSA- und Laborverläufe

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Apotheke

Apothekensoftware verarbeitet eingehende E-Rezepte, Abgabe, Lagerbestand und Abrechnung – mit Abgleich gegen Verschreibungsregister.

Zentrale Anforderungen: E-Rezepte (NCPDP SCRIPT, USA)Abgabe und LagerverwaltungAbrechnung mit KostenträgernPDMP-Meldungen

Individuelles EMR bauen

Häufig
gestellte Fragen

Sie suchen Basisinfos? In unseren FAQs finden Sie präzise Antworten auf die wahrscheinlichsten Fragen.

Was ist ein fachspezifisches EMR?

Ein fachspezifisches EMR ist eine elektronische Patientenakte, die um die Abläufe einer Fachrichtung herum gebaut ist. Sie teilt den Kern jedes EMR – Patientenakte, Terminplanung, E-Rezept und Abrechnung – und ergänzt die eigenen Vorlagen, Geräte- und Bildanbindungen, Abrechnungsregeln und regulatorischen Anforderungen der Fachrichtung. Ein EMR für Physiotherapie bildet zum Beispiel Behandlungspläne und zeitbasierte Codes ab, ein EMR für Kinderwunschzentren Behandlungszyklen und das Embryologielabor.

Sollten wir ein Standard-EMR konfigurieren oder ein individuelles bauen?

Deckt ein etabliertes Produkt Ihre Fachrichtung bereits ab und passen seine Abläufe, ist die Konfiguration meist schneller und günstiger. Eine Individualentwicklung lohnt sich, wenn Ihre Abläufe ein Wettbewerbsvorteil sind, Sie Integrationen brauchen, die das Produkt nicht bietet, Sie ein Produkt für andere Praxen entwickeln oder die Lizenzkosten pro Nutzer die Kosten eigener Software übersteigen. Häufig ist ein Mittelweg: Ein Kernsystem bleibt, darum herum entstehen fachspezifische Module, Patienten-Apps oder Integrationen.

Welche Fachrichtungen brauchen die meiste Anpassung?

Die größten Lücken entstehen meist, wenn eine Fachrichtung von Geräten oder Bildgebung abhängt (Kardiologie, Augenheilkunde, Radiologie), Behandlungen in Zyklen oder Programmen abläuft (Onkologie, Kinderwunsch, Adipositaschirurgie), eigene Abrechnungslogik hat (Physiotherapie, Anästhesie, geburtshilfliche Pauschalen) oder eigene Datenschutzregeln gelten (psychische Gesundheit und Suchtbehandlung nach 42 CFR Part 2).

Kann ein individuelles EMR mit unseren bestehenden Systemen verbunden werden?

Ja. Fachsysteme tauschen Daten mit EHRs, Laboren, Bildgebung, Apotheken und Kostenträgern über Standards wie HL7 v2, FHIR, DICOM und NCPDP SCRIPT aus. Diese Integrationen entwickeln wir als Teil des Projekts; siehe FHIR-Interoperabilität und Mirth-Connect-Integration.

Ist ein individuelles Fach-EMR HIPAA-konform?

HIPAA-Konformität hängt davon ab, wie Software gebaut, betrieben und gehostet wird – nicht von einem Etikett. Wir entwickeln Fachsysteme mit HIPAA-Schutzmaßnahmen wie Zugriffskontrollen, Audit-Logs und Verschlüsselung und unterzeichnen mit Kunden im Gesundheitswesen ein Business Associate Agreement (BAA), bevor PHI weitergegeben werden. Fachrichtungen mit Zusatzregeln, etwa die Suchtbehandlung nach 42 CFR Part 2, brauchen diese Anforderungen von Anfang an im Design. Siehe HIPAA-konforme Software.

Unsere Fachrichtung ist nicht aufgeführt. Können Sie trotzdem helfen?

Ja. Der Kern jedes EMR ist gleich, daher starten die meisten Fachrichtungen mit unserer individuellen EMR- und EHR-Entwicklung: In der Discovery-Phase erfassen wir Ihre Anforderungen an Dokumentation, Abrechnung und Integration und bauen darauf die fachspezifische Ebene. Erzählen Sie uns von Ihrer Praxis – wir gehen gemeinsam durch, was Ihre Fachrichtung braucht.

Weiterführende Artikel (auf Englisch)

Alle Artikel (auf Englisch)

Sie entwickeln Software für Ihre Fachrichtung.

Erzählen Sie uns, wie Ihre Praxis dokumentiert, abrechnet und ihre Systeme verbindet – wir planen mit Ihnen, was zuerst gebaut wird.

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